Mittwoch, 20.07.2016 – Freude ist…

…die Sachen packen und ans Wasser fahren.

Manchmal geht das ganze nicht ganz problemlos von statten. Gestern wollte meine Tochter unbedingt noch vor dem Schwimmbadbesuch zum Frisör, um endlich die lang ersehnte sommerliche, geschlechtsneutrale Kurzhaarfrisur zu bekommen. Daher kamen wir etwas später los als geplant. In Stommeln angekommen, wurde uns dann mitgeteilt, dass wegen technischer Schwierigkeiten die Außenbecken derzeit nicht freigegeben sind. Für einen kurzen Moment stieg innere Panik in mir auf…gemeldete 32 Grad und kein Wasser! Was also tun? Die Auswahl stand zwischen Frechen und dem Stadionbad ubd fiel dann auf letzteres wegen der Rutsche. Ich wusste das wir spät dran waren, aber nichtsdestotrotz bestellte och bei Universum einen schattigen, nahe gelegenen Parkplatz…den wir dann auch dank unseres kleinen Autos prompt bekamen. Das Interessanteste an dem Tag war allerdings, dass ich gleich mehreren Leuten helfen konnte. Zuerst wechselte ich zwei jungen Damen einen Fünfer. Dann bat uns ein Päärchen auf ihre Sachen aufzupassen, während sie ins Wasser gingen. Kurz bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten, holte ich unsere Sachen aus dem Wertschließfach. Just in diesem Moment fiel einer Frau das Eineurostück durch den Schlitz des darunter gelegenen Schließfaches. Und weil ich gerade meines nicht mehr brauchte und noch zwei fünfig Cent Stücke übrig hatte, konnte ich ihr ein Zweieurostück wechseln. Beim Auto angekommen, konnte ich dann noch einer Dame beim Einweisen in den neben uns gelegenen Parkplatz helfen. Die hinter ihr wartenden Autofahrer waren sehr ungeduldig und drängelte was das Zeug hielt, was der Frau noch mehr Stress beim Einparken bereitete und die Sache somit noch langsamer voran ging. Sie war äußerst dankbar für meine Hilfe und ich musste an mein Gefühl vor dem Stommeler Freibad denken und schmunzeln, weil mir dabei der Gedanke kam, dass es doch für alle viel entspannter und auch zügiger voran geht, wenn wir freundlich und hilfsbereit miteinander umgehen. Ich weiß ja, manchmal ist es blöd: Man kommt von der Arbeit, es ist heiß oder die Kinder zanken sich auf der Rückbank und man will einfach nur so schnell wie möglich ins kühle Nass. Aber letzten Endes haben wir uns doch entschieden zu dieser Uhrzeit an einen Ort zu fahren, der mit Menschen überfüllt ist, dann können wir uns auch dazu entscheiden, es entspannt angehen zu lassen. Das führt jedenfalls bei mir zu einem freudvollen Ergebnis, denn beim nächsten Mal, wenn die Pläne nicht so laufen wie sie sollen, werde ich mich qohl ganz entspannt darüber freuen. 

Sonnige Grüße, eure Kriegerin

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