Samstag, 26.07.2015 – Noch ein Bier

Los ging es mit einem kleinen und feinen Tagesfestival im Amphitheater Gelsenkirchen. Den ganzen Tag rätselten wir, ob es überhaupt stattfinden würde, denn in ganz NRW gab es Sturm- und Gewitterwarnungen und ein Event nach dem anderen wurde abgesagt, beziehungsweise nach drinnen verlegt. Nicht so bei den hartgesottenen Kuttenträgern. Bevor wir jedoch aufbrachen ging es noch schnell nach Köln in den Army-Shop, um ein vernünftiges Regencape zu kaufen. Im Nachhinein eine sehr weise Bauchentscheidung, denn die Regenwinterjacke war schon nach der zweiten Vorband durchtränkt. Auch die Parkplatzsuche gestaltete sich ausgesprochen spaßig, da alle Stellplätze die zum Amphitheater gehören bereits belegt waren. Letzten Endes war uns das Glück aber wie immer hold, denn so bekamen wir einen Parkplatz der weder unter Bäumen lag (darf man bei dem Wind ja nicht unterschätzen), noch kostenpflichtig war. 😀

Die Location ist großartig und auch besonders geeignet für etwas klein geratene Wesen, wie mich.

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Trotz des Dauerregens und der Kälte war die Stimmung gut und wurde spätestens ab der Band Korpiklaani immer phantastischer. Zwischendurch habe ich noch ein paar Einmal-Regencapes an zwei Kinder verteilt und kurz darauf begann die Menge begann zu tanzen (wenn man das bei Metal-Fans so nennen darf :-)) und die Stimmung stieg. Als dann Powerwolf die Bühne betraten, war der Regen vergessen und es wurde nur noch lautstark gesungen und gefeiert.

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Wir waren von begeisterten Menschen umgeben, die die Metal-Messe gemeinsam mit uns feierten. Auch waren alle Bands an diesem Tag zu Scherzen und Blödsinn aufgelegt, besonders natürlich der Hauptact Sabaton. Sänger Joakim Brodén musste sich selbst während der Songs deutlich das Lachen verkneifen, weil die Fans ganz dem Festival Motto entsprechend immer wieder „noch ein Bier“ von ihm forderten. Seine charismatische und authentische Art war an diesem Abend besonders mitreißend und am liebsten hätte die Truppe bis in die frühen Morgenstunden immer so weiter machen können.

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Selbst die Menschen auf den vorbei fahrenden Schiffen, ließen sich von der guten Stimmung mitreißen und winkten und jubelten den Festivalbesuchern zu.

Alles in Allem ein toller Tag, auch wenn ich die Kamera hab‘ fallen lassen (sie funktioniert nach wie vor) und auch wenn ich den ehemaligen Keyboarder der Band, der einen Gastauftritt hatte, ungewollt nackt gesehen habe, muss ich schon sagen, dass ich selten eine so tolle Stimmung unter so widrigen Umständen erlebt habe. Das spricht eindeutig meine Lebensphilosophie an: Freude ist ansteckend.

Cheers, eure Kriegerin

 

 

 

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